Mut zur Fassade Teil 3: Rockpanel

Eine kleine Serie in 4 Teilen

Einführung
-Teil 1 Holzfassaden
-Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden
-Teil 3 Rockpanel
-Teil 4 Metallprofil
Heute geht es weiter mit Teil 3: Rockpanel

 

Blogserie RockpanelEine etwas andere Art von Fassadengestaltung bietet Rockpanel. Architekten schätzen dieses Material und setzen es gerne ein um dem Gebäude seinen unverwechselbaren Charakter zugeben:
Mit Rückpanel ist es möglich, organische Formen und dreidimensionale Fassadenstrukturen zu konstruieren.
Das Produkt Rockpanel besteht aus Basaltgestein: Hier vereinen sich die Werkstoffe Stein und Holz. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind grenzenlos.

Hinterlüftete Fassaden:
Um die Anforderungen verschiedener Klima- und Witterungsbedingungen zu erfüllen werden vorgehängte, hinterlüftete Fassaden eingesetzt. Dies wirkt sich nicht nur positiv aufs Raumklima aus, auch die Energiebilanz des Gebäudes profitiert davon.
Neben funktionaler Sicherheit haben Architekten und Bauherren vielfältige gestalterische Möglichkeiten.

Vorteile auf einen Blick:

• Eine wertvolle Fassade
• Gestaltungsfreiheit
• Angenehmes Raumklima
• Bereit für zukünftige Anforderungen
• Brandschutz

Wertvolle Fassade:
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade hat sich bewährt. Das Gebäude ist kaum anfällig für Bauschäden. Die Substanz des Objekts ist gut geschützt.
Basalt, das vulkanische Gestein aus dem die Panelen bestehen, wird innovativ in ein Material mit einzigartigen Eigenschaften umgewandelt. Die Rockpanel-Platte ist vollkommen wetter- und temperaturbeständig, UV-resistent und wartungsarm.
Durch das farbechte Material behält die Fassade über viele Jahre ihr ursprüngliches Aussehen.

Gestaltungsvielfalt:
Wie bereits erwähnt, sind die Gestaltungsmöglichkeiten bei Rockpanel nicht in Zahlen auszudrücken.
Das Sortiment gliedert sich auf in mehrere Bereiche:

-Rockpanel Colors: die dekorative Platte ist erhältlich in 20 Standardfarben und in einer fast unbegrenzten Anzahl weiterer Farben.

-Rockpanel Woods: Hier finden sich verschiedenste Imitationen von Holzarten, die von echten Hölzern kaum zu unterscheiden sind. Der Fassade kann mit Rockpanel-Woods eine natürliche Ausstrahlung gegeben werden.

-Rockpanel Metallics: Ist ein futuristisch anmutendes Aussehen erwünscht? Dann sind Sie bei Rockpanel Metallics richtig.

-Rockpanel Chameleon: Hier ist die Platte beschichtet mit einer Kristalleffekt-Schicht. Die Fassade sorgt für Farbüberraschungen. Je nach Lichteinfall und Betrachtungsperspektive verändert das Gebäude sein Aussehen.

-Rockpanel Natural: Die Platte ist unbehandelt und unbeschichtet. Das Material altert natürlich und das Aussehen wird von Sonne und Witterung bestimmt. Die Natur kreiert die Fassade.

-Rockpanel Lines: Lines ist gedacht als wartungsfreundliche Alternative zur herkömmlichen Holzverschalung. Erhältlich als Stufenfalz- oder als Nut und Feder Ausführung.

-Rockpanel Ply: eine grundierte Tafel, die nach persönlichen Wünschen farblich lackiert werden kann.

Einen Einblick in die gesamte Produktpalette von Rockpanel erhalten Sie hier: www.rockpanel.de

Brandschutz:
Rockpanel ist schwer entflammbar und trägt nicht zu einer Brandweiterleitung bei.

Nachhaltigkeit:
Basalt ist ein Naturprodukt und die Steinreserven sind mehr als ausreichen vorhanden. Auch steigende Nachfrage kann abgedeckt werden. Die Natur stellt mehr Basalt her als für die Produktion erforderlich ist. Die Lackierung der Beschichtung besteht auf Wasserbasis. Die Platten sind resistent gegen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit.

Fazit:
Rockpanel ist bei öffentlichen und gewerblichen Bauten ein gerne gewähltes Material.
Der Trend hält mittlerweile auch Einzug an privaten Häusern. Die Platten aus den Rohstoffen Basalt und Holz sind  eine empfehlenswerte pflegeleichte und wartungsarme Alternative zu Holz.

Dieser Blogbeitrag ist der 3. Teil unserer kleine Serie „Mut zur Fassade“

Nächste Woche geht es weiter mit Teil 4 Metallprofil

Mut zur Fassade! Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden

 Eine kleine Serie in 4 Teilen

Einführung
-Teil 1 Holzfassaden
-Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden
-Teil 3 Rockpanel
-Teil 4 Metallprofil
Heute geht es weiter mit Teil 2 : Montagetechniken bei Holzfassaden

 

Senkrechte Boden-Deckel-Schalung

MontagetechnikIn Bayern ist die Boden-Deckel-Schalung sehr beliebt. Die Verlegetechnik wird sehr oft angewandt. Sie gibt Wänden, Giebeln und ganzen Haufassaden ein natürliches Gesicht.
Verarbeitet werden hier einheimische Holzarten, wie Lärche, Douglasie und Fichte.
Eine untere Lage Bodenbretter wird mit Abstand senkrecht montiert. Die darauf befestigte zweite Lage bildet den Deckel. Die darunter liegenden Bretter werden um mindestens 15mm rechts und links überlappt. Zur Befestigung sind Edelstahlschrauben die optimale Lösung. Eine senkrechte Schalung lässt das Haus optisch höher erscheinen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Regenwasser bei vertikaler Verlegung schneller ablaufen kann.
Die Holzoberfläche kann gehobelt oder sägerau sein.

Stülpschalung:

Diese Verarbeitungstechnik kennt man von Skandinavien und hierzulande von farbigen Schweden-Stil-Häusern.
Sie hat ein harmonisch wirkendes Erscheinungsbild und die Eigentümer wählen oftmals einen bunten Fassadenanstrich. Technisch gesehen werden die Bretter auf der Unterkonstruktion waagerecht befestigt. Das obere Brett stülpt sich wenige cm über das untere Brett.
Generell sollte bei Holzfassaden zur Verschraubung Edelstahlschrauben verwendet werden, um Rostflecken zu verhindern.

Rhombus-Schalung

Sehr elegant und modern wirken Rhombus-Schalungen. Meistens wird hierfür die Holzart „sibirische Lärche“ gewählt. Dies Technik ist auch bekannt unter den Namen: Parallelogrammleiste oder Rautenleiste.
Sie wird waagerecht montiert mit sichtbarem Abstand.
Bei den Rhombusleisten sollte der Abstand 20 mm nicht unterschreiten.
Getragen wir die Rhombusschalung von einer Unterlattung die vorher an der Hauswand befestigt wird.
Eine schwarze Fassadenfolie/-bahn (diffusionsoffen und UV-beständig) wird unterhalb der Unterkonstruktion befestigt und schützt die Wand/Dämmung vor der Witterung.
Bei der sibirischen Lärche ist kein weiterer Anstrich nötig, da sie nach zwei Jahren eine schützende silbrige Patina bildet.
Es gibt aber auch pigmentierte Pflegeöle um diesen natürlichen Verwitterungsprozess aufzuhalten.

 

Gibt es in Ihrem Umfeld Holzfassaden? Welche Gestaltungstechnik gefällt Ihnen?

Dieser Blogbeitrag ist der 2. Teil der Serie Mut zur Fassade.

Nächste Woche geht es weiter mit Teil 3 unserer Serie Thema: Rockpanel.

 

 

 

Altweibersommer

Was hat ein schöner Herbsttag mit älteren Damen zu tun?

Altweibersommer

photo credit: Jeltsje W. Juhl via photopin cc

Ein sonniger Herbst ist vielen Menschen die liebste Jahreszeit.

Kalendarisch betrachtet ist der 21. September der Herbstanfang. Was er dieses Jahr wetterbedingt bringen wird, ist noch eine Überraschung. Ob Sonne, Regen, Sturm oder Schnee, alles ist möglich. Glücklicherweise beginnt der Herbst dieses Jahr mit Sonnenschein und Temperaturen bis 20 Grad. Vormittags ist die Sicht noch diesig und die Landschaft von Nebel umhüllt, ehe dann die ersten Sonnenstrahlen durchdringen und die Gegend mit goldenen Licht verwöhnt: Also prächtigster Altweibersommer!
Doch, was hat so ein Bilderbuchwetter mit alten Frauen zu tun?
Relativ wenig:

Herkunft und Bedeutung

Altweibersommer

photo credit: Allie_Caulfield via photopin cc

Der Herbst beginnt oft mit wohltuenden, sonnig-milden Tagen, die Sommererinnerungen wach werden lassen. Jedoch kühlt es in den Nächten sehr stark ab und der folgende Tag beginnt mit Nebel am Morgen. Die Folge ist, dass sich an den vielen Spinnweben kleine Tröpfchen absetzten.
Womit wir auch bei der Namensherkunft für das besonders schöne Herbstwetter sind:
Die kleinen Spinnen weben (altdeutsch: weiben) bei hohem Luftdruck Flugfäden und lassen sich durch die Luft treiben. In den Bäumen hängen viele tausende dieser Fäden und bilden großflächige Spinnennetze. Das Sonnenlicht lässt sie in den Morgenstunden glitzern wie silbergraue Haare.
Somit erklärt sich, warum der Begriff „Altweibersommer“ (in Gebrauch seit ca. 1800) nicht mit Schönwetter für ältere Damen gleichzusetzen ist.

Mythologie:

Bereits in der germanischen Mythologie dürfte die Bezeichnung Ihren Ursprung haben. Die feinen Spinnfäden mit grauem Glanz erinnern an ergrautes Langhaar alter Frauen. In vergangenen, mythenumrankten Zeiten glaubten die Menschen in den Spinnennetzen Lebensfäden zu sehen, die von Schicksalsgöttinnen (Nornen) gesponnen wurden.

In Zeiten der Christianisierung nahm dann die Jungfrau Maria in den Köpfen der Menschen den Platz der Seidenfädenweberin ein. So bildeten sich die Worte: Marienhaar, Marienseide, Marienfäden und Mariensommer.
Es wurde als Glücksbringer betrachtet, wenn sich die besagten Spinnfäden in den Kleidern der Leute verfingen. Desweiteren betrachtete der damalige Aberglaube der Menschen die Spinnfäden als das Werk von Zwergen und Elfen.

Die spätsommerliche Schönwetter-Zeit Altweibersommer beginnt Mitte-Ende September und dauert bis ca. Mitte-Ende Oktober.
Durch die großen Temperaturschwankungen von Tag und Nacht entstehen die starken Laubverfärbungen.

Genießen Sie die letzten sonnig-warmen Tage, denn auf den Altweibersommer folgt ziemlich schnell das nasskalte ungemütliche Herbstwetter.

Sind Sie auch ein Herbst-Fan oder welche Jahreszeit ist Ihnen am liebsten?

Mut zur Fassade! Holzfassaden

 Eine kleine Serie in 4 Teilen

-Einführung
Teil 1 Holzfassaden
-Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden
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-Teil 4 Metallprofil

Zimmerei S. BrunnermeierHolzfassaden

Der erste Teil unserer kleinen Serie rund um das Thema „Fassadengestaltung“ widmet sich der Holzfassade.
Ihr Haus erhält durch eine Fassade aus Holz ein individuelle Erscheinungsbild und eine ganz besondere Ausstrahlung.
So viele verschiedene Haustypen es gibt, so vielfältig sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Holz. Modern, Klassisch oder Landhausstil: Holz passt sich an. Nicht nur an Holzhäusern sieht man den sympathischen Baustoff. Auch Häusern aus Stein können in Holz gewandet werden.
Es können ganze Wände verkleidet werden oder auch kleinflächig Akzente gesetzt werden.

Konstruktiver Holzschutz:

Die Haltbarkeit einer Holzfassade ist abhängig vom konstruktiven Holzschutz.
Die Eigenschaften des Holzes werden beim nachhaltigen Bauen mit den verschiedenen Holzarten berücksichtig. Es wird auf Dauerhaftigkeit und die geeignete Konstruktion geachtet. Somit kann auf den chemischen Holzschutz verzichtet werden.

Hier sind einige Punkte zu beachten:

Die Fassaden muss vor direkter Beregnung geschützt werden .
Trotzdem eingedrungene Feuchtigkeit muss schnell und zuverlässig abgeführt werden können.
Ein ausreichend großes Vordach ist empfehlenswert.
Ein Mindestabstand von 30cm zum Erdreich schützt die Fassade vor Spritzwasser.
Damit Regen ablaufen kann und sich nicht in den Fugen sammelt, ist es ratsam die  unteren Brettabschnitt zu hinterschneiden.

Wenn diese wichtige Kriterien eingehalten werden, ist die Befürchtung vieler Bauherren zur kurzen Lebensdauer der Holzfassaden unbegründet.
Bei angemessener Pflege und fachlicher Ausführung sind auch unbehandelte Holzfassaden langlebig.

Zimmerei S. BrunnermeierHolzarten:

Die Auswahl der richtigen Holzsorte ist maßgeblich für eine lange Lebensdauer. Schließlich sollen Sie sich auch noch nach Jahren am Anblick Ihres Hauses erfreuen.
Wenn Sie eine unbehandelte Fassade wünschen sind die heimischen Holzarten Lärche, Douglasie und Eiche zu empfehlen. Hier bildet das Holz im Laufe der Zeit als natürlichen Schutz eine silbrige Patina, die sehr schön anzusehen ist. Bekannt ist diese natürliche Optik von den Häusern, Stadeln und Almgebäuden in den Hochgebirgen.

Die Holzart Fichte wird oft gewählt, wenn ein farbiger Anstrich gewünscht wird. Fichte sollte geschützt werden mit einer Beschichtung in Form einer Lasur oder Farbe.
Hier ist allerdings die Folge, dass eine regelmäßige Nachbehandlung (nachstreichen oder neu streichen) im Durchschnitt alle 3-4 Jahre erforderlich sein wird.

Fazit:

Mit der richtigen Holzart an der richtigen Stelle und einer geeigneten Konstruktion für die gestellte Aufgabe sind Holzfassaden dauerhaft, einfach und preiseffizient zu halten.

Bauten aus vergangenen Zeiten beweisen, dass Holz ein natürlich Bau- und Werkstoff von Bestand ist.

So unteschiedlich die Menschen sind, so vielseitig und verschieden sind auch die Baustile und Vorstellungen.

Wie ist Ihre persönliche Einstellung zu den Aspekten Holz streichen oder natürliche Verwitterung?

Dieser Beitrag ist Teil der Serie „Mut zur Fassade“.

 

Achtung! Dachlawinengefahr!

Zimmerei S.BrunnermeierBei dem traumhaften Wetter passt diese Warnung überhaupt nicht!
Doch bereits in wenigen Wochen stehen möglicherweise Warnschilder an den Straßen, um die Passanten und Autoparker auf die drohende Gefahr von oben hinzuweisen.
Obwohl uns heuer der September bisher einen wunderbaren Spätsommer beschert, sind die Schönwettertag gezählt. Bald wird es spürbar kühler. Der Herbst liegt bereits in der Luft und der nächste Winter steht vor der Tür. Oftmals mit Schnee im November.

Deswegen sollten Sie genau jetzt eine Runde um Ihr Haus drehen um zu überprüfen, wo ungesichert herunterrauschende Dachlawinen Schaden anrichten können und/oder eine Gefahr für Menschen entstehen könnte.
Gerade bei ungesicherten Traufen über Abstellplätzen, Bürgersteigen und Hauseingängen ist besondere Achtsamkeit angebracht.
Bei Tauwetter setzen sich Schneelawinen und Eisplatten sehr schnell in Bewegung und rutschen ab.

Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht kann der Hauseigentümer für entstandene Schäden durch Dachlawinen in die Haftung genommen werden. Hier gibt es allerdings regionale Unterschiede.

Maßgeblich sind hierfür die von den örtlichen Gemeinden festgelegten Beschlüsse.
Bei Dächern mit einer Dachneigung von mehr als 45° sind Schneefang und Schneefanggitter vorgeschrieben.

Es gibt Berechnungen für Schneelastzonen (hier) , die in der Regel auf dem aktuellen Stand sind. In schneereichen Gebieten sind Autofahrer und Passanten selbst zur Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für potentielle Lawinengefahren verpflichtet.
In schneeärmeren Gegenden besteht die Verkehrssicherungspflicht der Hauseigentümer.
Hinweise und Warnschilder die auf die drohende Dachlawinengefahr hinweisen, können dann den Geschädigten eine Mitschuld zuweisen.

Damit es aber gar nicht zum Schadensfall kommt, gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Schutz vor Dachlawinen:

Zimmerei S.BrunnermeierSehr gut bewährt haben sich in unserer Region Schneefanggitter oder auch Rundhölzer. Verschiedene Dachziegelhersteller bieten farblich abgestimmte Schneefangpfannen für sämtliche Ziegelmodelle an. So lässt sich Dachlawinenschutz stimmig in das vorhandene Dach integrieren.
Die Schneefanggitter oder Rundhölzer werden an den speziell angefertigten Pfannen unkompliziert befestigt. Die drohende Dachlawinengefahr wird somit sicher abgefangen.

Fazit:
Werden Sie aktiv und prüfen Sie Ihr Dach. Sollte Ihr Dach noch nicht ausreichend gesichert sein ist noch genügend Zeit, Maßnahmen einzuleiten und den fehlenden Dachlawinenschutz vor dem ersten Schnee zu montieren.

Neue Blogserie: Fassadengestaltung

Mut zur Fassade! Eine kleine Serie in 4 Teilen

Einführung
-Teil 1 Holzfassaden
-Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden
-Teil 3 Rockpanel
-Teil 4 Metallprofil

Zimmerei S.BrunnermeierMit unserer neuen Blogserie erhalten Sie einen Überblick , welche Möglichkeiten es in der Fassadengestaltung gibt.
In dem Vierteiler  werden Ihnen Gestaltungsmöglichkeiten in Holz und auch anderen Materialien vorgestellt, die von geschulten Zimmereibetrieben ausgeführt werden.

Die meisten Häuser in der     Landshuter Region sind klassisch verputzt und oftmals weißgestrichen.
Mutigere Bauherren kleiden ihr Eigenheim mit einem farbigen Anstrich.

Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, dem Gebäude mit seiner Fassade eine individuelle Note zu verleihen.
Oftmals sagt gerade dieses Detail auch etwas über das Lebensgefühl und die innere Einstellung der Hausbewohner aus. Zum Beispiel kann eine Holzverschalung ein Hinweis auf die Naturverbundenheit des Eigentümers sein.

Gerade bei den Holzfassaden hat sich in den vergangenen Jahren ein Imagewandel vollzogen.
Früher waren die Hauseigentümer mit Holz an der Außenwand oftmals als Ökos belächelt. Heutzutage bildet Holz zum Beispiel in Kombination mit verputzten weißen Flächen an der Fassade einen echten Hingucker. Es gibt unzählige Varianten und je nach Haustyp wirken sie völlig verschieden. Den  Montagetechniken hierfür ist ein eigener Serienteil gewidmet.
Egal ob geradlinig gestaltete Holzfassaden, unbehandelt oder mit Farbe aufgehübscht, oder auch der Landhaus-Stil ; jede Fassade hat ihre individuelle Aussagekraft.

Neben der Möglichkeit mit Holz zu arbeiten gibt es auch noch weitere interessante Materialien für die Hauswände.

Rockpanel ist eine davon:
Diesen Baustoffplatten aus Basaltgestein gibt es seit einigen Jahren in sämtlichen Farben und Optiken. Ein großer Vorteil ist die Farb- und Witterungsbeständigkeit.

Auch Metallprofil-Elemente erfreuen sich steigender Beliebtheit. Gerade im Hallenbau entscheiden sich die Bauherren oftmals für dieses witterungsbeständige, pflegeleichte und preisgünstige Produkt .

In den kommenden Wochen erhalten Sie detaillierte Fachinformationen zu den aufgezählten Fassadenmaterialien. Und nächste Woche startet der erste Teil unserer Serie. Sie  erfahren  mehr zum Thema Holzfassaden, Hinterlüftung , konstruktiver Holzschutz und Nachhaltigkeit.

Holz als nachwachsender Rohstoff ist ein  wunderbares Geschenk der Natur.

Bleiben Sie dran!

-Teil 1 Holzfassaden Veröffentlichung Kalenderwoche 37
-Teil 2 Montagetechniken bei Holzfassaden Veröffentlichung Kalenderwoche 38
-Teil 3 Rockpanel (Basalit) Veröffentlichung Kalenderwoche 39
-Teil 4 Metallprofil-Elemente Veröffentlichung Kalenderwoche 40

Energetische Sanierung – Was ist das?

Zimmerei S. BrunnermeierDer Begriff „energetische Sanierung“ ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden und in aller Munde. Doch was ist damit genau gemeint?

Hierunter versteht man Maßnahmen, die bei der Sanierung von Gebäuden zur Senkung des Energieverbrauchs durchgeführt werden. Auch bekannt unter dem Betriff
thermische Sanierung„, also alles was den Energieverbrauch reduziert.

Dazu gehören:

– Außenwanddämmung

– Dachdämmung

– Keller-Außenwände (Perimeterdämmung)

– Sanierung der Fenster

– Erneuerung der Heizung

– Kellerdeckendämmung

– Solarthermie zur Warmwasser – und/oder Heizungsunterstützung.

Durch die anhaltende Kostensteigerung im Energiebereich gewinnt eine energetische Sanierung zunehmend an Bedeutung.
Besonders wichtig ist hier der Kosten-Nutzen-Effekt.
Deshalb ist es unerlässlich, das Sanierungsobjekt ganzheitlich zu betrachten. Zum einen um Bauschäden zu vermeiden, zum anderen um den eigenen und auch volkswirtschaftlichen Mehrwert abzuwägen.

Immer wieder gibt es hierzu in den Medien Beiträge, die den Gesamtnutzen in Frage stellen, weil die Kosten für eine Sanierung nicht unerheblich sind. Dies führt oftmals zur Verunsicherung und Hinterfragung.

Das Bewusstsein der Bevölkerung für Energie-Effizienz wurde in den vergangenen Jahren sensibilisiert. Viel Hauseigentümer entscheiden sich für eine ganzheitliche energetische Sanierung ihrer Immobilie.

Die Bundesregierung fördert diese Investitionen. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es verschiedenen Darlehensprogramme mit günstigen Zinsen- und Tilgungsvereinbarungen und Zuschüssen.

Seit der Einführung des Energiepasses im Jahre 2008 muss Käufern und Mietern von Immobilien der Energiebedarf aufgezeigt werden. Dies ist ein weiterer Grund, die energetische Sanierung in Angriff zu nehmen.

Fazit:

Je nach dem in welchem Zustand sich das Gebäude befindet, kommen unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen in Frage. Wichtig ist es, dass das zu sanierende Objekt ganzheitlich betrachtet wird. Eine neue umweltfreundliche leistungsstarke Heizungsanlage bewirkt wenig, wenn das oft Jahrzehnte alte Dach nicht saniert ist.
Gerade ungedämmte Dächer sind bekannt dafür, dass die Wärme unaufhaltsam nach oben entweicht und hoher Energieverlust entsteht.
Geschulte Zimmerei-Betriebe beurteilen bei Terminvereinbarungen vor Ort den Zustand der Dachkonstruktion und der Eindeckung, der vorhandenen oder fehlenden Dämmung und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.
Ein ausgeglichenes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielt man gut in der Kombination verschiedener Maßnahmen. Sollte ein Sanierungs-Gesamtpaket umgesetzt werden, ist es durchaus sinnvoll, einen geprüften Energieberater mit einzubeziehen.
Durch staatliche Förderprogramme und derzeit niedrigen Bankzinsen ist eine Finanzierung auf einem soliden Fundament machbar.

Der Wert des Gebäudes steigert sich und die Betriebskosten sinken durch geringeren Energiebedarf.