Freisprechungsfeier der Zimmererinnung Landshut im Bauzunfthaus Landshut

Zimmerei S. BrunnermeierZimmererinnung Landshut feiert Freisprechung im Bauzunfthaus

Kürzlich überreichte Obermeister Adolf Ellwanger bei der traditionellen Freisprechungsfeier im Bauzunfthaus 40 Junggesellen ihre Zeugnisse.
Dass das Handwerk in Landshut seit jeher eine hohe Wertschätzung geniesst, konnte man an den vielen Gästen, die gekommen waren ersehen.
Persönlichkeiten aus der Politik, dem Handwerk und der Schule feierten zusammen mit der Zimmererinnung und den frischgebackenen Junggesellen.

Zimmerei S. BrunnermeierDie Innung freut sich über die hohe Anzahl neuer Gesellen. Dies ist ein sichtbarerer Beweis für die hohe Attraktivität des Zimmerer-Berufes.

 

ObermeisterA. Ellwanger mit den
jahrgangsbesten Junggesellen.

Zimmerei S. Brunnermeier

 

Lehrlingswart Siegfried Brunnermeier
und Obermeister Adolf Ellwanger verabschieden Oberstudienrat Klaus Bartoschek in den wohlverdienten Ruhestand.

 

 

 

Fotos: Kreishandwerkerschaft Landshut / Landshuter Zeitung

 

Freisprechungsfeier der Jung-Gesellen

Zimmerei S. BrunnermeierFreisprechungsfeier der Zimmerer-Innung Landshut

Seit vielen Jahren sitzt Siegfried Brunnermeier als Lehrlingsbeauftragter der Zimmerer-Innung Landshut dem Prüfungsausschuss zur Gesellenprüfung vor.

Bei der Freisprechungsfeier am 26.07.2013 durfte er 26 erfolgreichen Absolventen das Zeugnis überreichen.

Mit freundlicher Genehmigung der Landshuter Zeitung „Redaktion Land“ lesen Sie nachfolgend den Artikel zur Freisprechungsfeier . (LZ Nr. 173 vom Montag 29.07.2013, Seite 14)

Zimmererinnung feierte 26 Jung-Gesellen

Jonas Maier aus Inkofen glänzte mit Top-Note 1,0 bei der Gesellenprüfung

„Mit Ihrer Gesellenprüfung als vorläufigen Höhepunkt in Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie ein wichtiges Etappenziel erreicht“, sagte Obermeister Adolf Ellwanger zu den 26 Absolventen bei der Freisprechungsfeier der Zimmererinnung im Bauzunfthaus. Die Innung sei stolz auf die guten Ergebnisse, herausragend natürlich der glatte „Einser“ von Jonas Meier.

Nun könne jeder seine Sterne neu ordnen, sich neue Ziele zu stecken und mit Ehrgeiz verfolgen, die richtige Einstellung dazu habe jeder bereits bewiesen , fuhr Elllwanger fort. Wer diesen eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter gehe, sei für alle Herausforderungen der Leistungsgesellschaft gerüstet.

Auch Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner wertete das Ergebnis der Gesellenprüfung als „wahnsinnig gut“. In Zeiten, in denen Fachkräfte immer rarer werden, komme auf die verbleibenden quasi eine Elite-Rolle mit immer mehr Verantwortung zu. Jeder wird gefordert sein, die gebotene Qualität bei den ausgeführten Arbeiten zu gewährleisten und den Wünschen – auch kritischer Kunden – gerecht zu werden. Deshalb rate er zur Fortbildung und Qualifikation, um diesen hohen Ansprüchen auch entsprechen zu können.
Respekt vor der Leistung der Absolventen zollte auch Landshuts Bürgermeister Gerd Steinberger und betonte, jeder Einzelne könne stolz auf das Erreichte sein. Habe er doch ein exzellentes Handwerk im Baugewerbe erlernt. Handwerker dieser Branche werden landauf, landab dringend gebraucht, verdienen aber auch weit mehr Anerkennung als gegenwärtig.

Als erfolgreichen Jahrgang wertete Berufsschulleiter Josef Obermeier die Abschlussklasse. Auch dankte er der Zimmerer-Innung und den Lehrbetrieben für die gute Zusammenarbeit als Basis für das überaus erfolgreiche Duale System. Lob sprach er der Innung zur Wahl des Bauzunfthauses für diese Feier aus, zeuge es doch einzigartig von der Qualität traditioneller Handwerkskunst. Heute gelte es der Zimmermannskunst wie dem breiten Spektrum moderner Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden, was hohe Qualifikation erfordere. Fachlehrer Klaus Bartoscheck ergänzte, dass gleich sechs Zimmerer in der Berufsschule für ihre Leistungen geehrt werden, belege deren Willen zu lernen und hohen Ausbildungsstand. Prüfungsbester und qualifiziert für den Leistungswettbewerb war Jonas Maier aus Inkofen, gefolgt von Andreas Trutanic, Buch und Ewald Campell, Loiching.

 

Fazit: Der Ausbildungsberuf des Zimmerers hat Zukunft! Es ist einer der wenigen Berufe wo  traditionelles Handwerk mit  modernen Technologien  so eng miteinander verflochten sind. Nach dem erfolgreichen Beenden der Lehrzeit gibt es vielseitige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.